Reisebericht VAE Teil III - Weltenbummler Shumba - Weltreise mit dem Allrad Reisemobil

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Reisebericht Vereinigte Arabische Emirate

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Teil IV   >>  Langzeitaufenthalt in den Emiraten            28.10.2013 - 15.02.2014
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Seit 28. Oktober 2013 sind wir aus unserem Heimaturlaub zurück in Dubai. Zu Beginn waren wir sehr beschäftigt, unseren Shumba wieder startklar zu machen und uns wieder einzurichten. Und, da wir sehr zuversichtlich waren über Kontakte, bzw. mit genügend Ausdauer, ein Visum durch Saudi Arabien zu erhalten, haben wir es zu Beginn auch langsam angehen lassen. Jetzt, mehr als 90 Tage später sind wir dann doch sehr ernüchtert und stellen fest, an unsere Grenzen zu stoßen. Es ist schwer zu verstehen, dass einem im 21. Jhdt. die Reise durch ein Land scheinbar verwehrt wird, noch dazu, wenn die Botschaften desselben Landes in anderen Ländern die Durchreise genehmigen. Der Gedanke an Willkür kommt einem da schnell in den Sinn.

Mehr darüber in Aktuelles  – Die Geschichte um das Visum für Saudi Arabien


Ja, den Großteil unserer Zeit verbringen wir mit den Bemühungen um unsere Weiterreise. Und dazwischen müssen wir immer wieder mal unser Visum für die Emirate verlängern.

Drei Monate sind wir jetzt schon hier. Diese Gelegenheit nutzen wir zu einem Ausflug in den Oman ans Meer. Das Wetter ändert sich, die Sonne wird wieder stärker, es fühlt sich an wie später Frühling, richtig angenehm. Wir fahren in Richtung Hatta, wollen dort über die Berge in Richtung Al-Buraimi und Al Ain fahren. Die Grenze bei Hatta läuft wieder völlig problemlos. Die Ausreise kostet hier nichts. Die Einreise in den Oman wie immer 40 €.
Eine neue Prozedur seit 2014 am Zoll bedingt, dass hier das Carnet de Passage benötigt wird. Man muss eine Kopie des Fahrzeugscheins und des Führerschein abgeben und erhält dann ein Importdokument gegen die Gebühr von 1 OR (2 €). Reine Bürokratie und dauert, gefühlt, ewig. Erst 7 km weiter erhält man das Visum für die Personen.

Wir fahren bis nach Sohar und übernachten am Meer. Diesen Platz kennen wir schon. Als wir ankommen sitzen zwei junge Omani beim Picknick. Sie laden uns ein und als wird freundlich dankend ablehnen, bringt uns einer warme gefüllte Fladenbrote, die total lecker sind, und legt sie uns in die Hand.
Wir gehen noch etwas spazieren und kaufen am Weg gegrillte Spießchen. Wieder zurück am Auto machen wir es uns zum Essen gemütlich. Ich frage die beiden jungen Männer noch wie das Brot geheißen hat, „Asha", kurz darauf fahren sie ab. Als wir bereits gegessen haben kommen die beiden jungen Männer wieder. Einer kommt mit einer großen Packung dampfendem Fladenbrot auf uns zu und legt es uns auf den Tisch! Die Omanis sind so unglaublich nett und freundlich.

Dennoch die halbe Nacht ist wieder Trubel hier an der Corniche. Am nächsten Morgen schaut es auf der Straße und am Strand aus wie Sau. Überall liegen Tüten, Flaschen und Müll. So gegen 7:30 Uhr kommt dann der "Müll-Paki", pakistanische Gastarbeiter, die den Dreck weg räumen. Das hatten wir schon fast vergessen, oder haben wir uns schon an den Anblick gewöhnt?


                                                  

Früh brechen wir auf, wir müssen heute nach Al Ain und wollen uns vorher noch Al-Buraimi anschauen.
Al-Ain und Al-Buraimi waren früher eine große Oase. Heute sind es zwei Städte und durch eine Landesgrenze von einander getrennt. Al-Buraimi liegt im Oman und Al-Ain in den Emiraten. Wir schlendern nur ein wenig durch den Souk der beschaulichen Stadt. Dann fahren wir über die Grenze. Wir sind mit Andreas im Zoo verabredet und die Wege in Al-Ain sind weit.
Im Zoo angekommen, warten wir erst einmal. Andreas steckt noch in Besprechungen und Rashed, der Mann, der uns mit dem Visum helfen will, ist heute gar nicht aufgetaucht. Wir vertagen auf morgen und nutzen die Gelegenheit für einen Besuch im Al-Ain Zoo. Wirklich sehenswert.




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Für die Nacht fahren wir auf den Jebel Hafeet. Mit 1300 m die höchste Erhebung der Emirate. Steil und kurvig windet sich die perfekt ausgebaute Straße nach oben. Ein sagenhafter Rundumblick über die nächtlichen Oasenstädte. Wir übernachten, bei herrlicher Ruhe, auf einer Stichstraße zu einem Sendemast. Am nächsten Morgen liegt die Wüstenebene im Dunst, nicht viel ist zu sehen. Wir machen uns langsam wieder auf den Weg nach unten, nach Al Ain.

Drei Tage verbringen wir auf dem Parkplatz des Zoos. Hinter unserem LKW brüllen die Löwen und vom Klettergerüst der Schimpansen hören wir deren Schreie. Wir warten in Sachen Visum auf Nachrichten. Die Hoffnung schwindet langsam und die Befürchtung, dass auch dieser Versuch scheitert, steigt.

Wir beschließen weiter nach Sweihan zum Camel Festival
zu fahren. Für uns eine sehr interessante und spannende Veranstaltung.

Wegen unseres Visa müssen wir wieder einige Tage nach Abu Dhabi, und dort verbringen wir einige Nächte am Strand. Zufällig haben wir hier die Chance "Taifun" kennenzulernen. Taifun ist Freestyle Jetski Fahrer, No 1 in den Emiraten und No 9 auf der Weltrangliste. Unglaublich was dieser Mann mit seinem Jetski anstellt! Aber, seht selbst...

Uns zieht es wieder nach Sweihan. Wir wollen die Schlussrennen der Salukis und der Kamele dort erleben.




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Bildergalerie Ver. Arabische Emirate


Bildergalerie ... Menschen in den Emiraten
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