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Reisebericht Seychellen
06.05. - 16.05.2015


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Inseln Praslin und Mahe    

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Nach einigen Überlegungen und regen durchnässten Tagen und Nächten in Arusha und aber auch in Mwanza, wo wir seit kurzem wieder bei unserer Freundin Wiebke stehen, haben wir uns entschlossen, uns die Wartezeit bis zum Ende der Regenzeit etwas zu versüßen.

Kurzerhand haben wir einen Flug auf die Seychellen gebucht.

Obwohl man am Flughafen normalerweise kein Einreisevisum erhält, wenn man keine Hotelreservierung vorweisen kann, lassen wir alles auf uns zukommen. Nur für die erste Nacht haben wir ein Gästezimmer auf der Hauptinsel Mahe arrangiert. Wir wollen erstmal auf die etwas kleinere, aber ruhigere, Insel Praslin. Ab da lassen wir uns treiben.
Mit dem Schnellboot auf Praslin angekommen, übernehmen wir den von uns gemieteten Wagen gleich am Hafen und fahren los. Wir haben Glück! Gleich die zweite Anfrage nach einer Unterkunft für Selbstversorger gefällt uns und die Besitzer lassen über den Preis reden, so dass es erschwinglich ist. Einfach super, Zwei Zimmer Appartement direkt am Indischen Ozean. Hier verbringen wir einige ruhige Tage. Wir unternehmen Ausflüge zu den verschiedensten Stränden der Insel. Schließlich findet man hier den schönsten Strand der Seychellen und den schönsten Strand der Welt (!). Es ist nicht übertrieben, sie sind wirklich traumhaft, weißer Korallensand, türkisblaues Wasser, saftige grüne Palmen und Bäume und riesige Granitfelsen aus der Entstehungsgeschichte. Alles glitzert und strahlt… paradiesisch!

Das Inselleben ist friedlich, ruhig und leise und vor allem sehr gelassen. Don’t worry, stay cool Mentalität an allen Ecken. Die Menschen wirken zwar auf den ersten Blick mürrisch und „Touristen müde“ aber, wenn man ihnen näher kommt, tauen sie auf und erzählen und sind lustig.
Unseren Fisch kaufen wir beim Fischer um die Ecke.



                                                  
        


Leider haben wir eine bittere Pille zu schlucken. Aus unserem Appartement sind ca. 1000€ geklaut worden. Es gibt keine Einbruchspuren, nichts ist beweisbar. Normalerweise haben wir nicht so viel Geld bei uns, doch dummerweise hatten wir bereits Geld am Automat gezogen, um das Appartement, den Mietwagen und die Fähre zurück nach Mahe zu bezahlen. Polizei? Fehlanzeige! Wir haben zwar Anzeige erstattet, aber die Herrschaften finden trotz genauer Wegbeschreibung und Angabe von Telefonnummer nicht mal den Tatort auf ihrer Insel. Im Übrigen besteht der Glaube, dass wir europäischen Urlauber zuhause ja nur zur Versicherung gehen müssten, um dort das Geld wieder zu bekommen. Die Besitzer waren nicht im Geringsten bemüht, den Sachverhalt aufzuklären. Wir konnten auch keine Betroffenheit erkennen. Es gab kein Interesse danach wie so etwas passieren konnte, sie verteidigten sich nur „Wir waren es nicht!“ und „Die Deutschen machen gerne solche Spielchen ein paar Tage vor Abreise, damit sie eventuell nicht bezahlen müssen…!“ Hallooooo!!!

Das war so Schade!!

Die letzten beiden Tage verbringen wir wieder auf der Hauptinsel Mahe. Hier ist weit mehr los. Die Insel ist dichter besiedelt und häufig sind die Strände nicht so offen zugänglich, da Privathäuser und Hotelanlagen die schönsten Stücke für sich beanspruchen. Dennoch bleibt genügend Raum für alle. Steile enge Straßen winden sich über die Insel. Wir sehen wie die Einheimischen hoch oben an den steilen Hängen wohnen, gehen in die kleinen Weiler. Und wir erklimmen, per Fahrzeug, den höchsten Pass der Insel, vorbei am, mit 995 Metern, höchsten Berg dem „Morne Seychelloise“.
 
Fazit: Wir hatten immer gedacht Seychellen, das bedeutet ein riesiges Luxusresort am anderen und nur elitäre Gäste. Die gibt es natürlich, aber es gibt viel mehr „Self Catering" Unterkünfte und normale Urlauber. Es ist üblich die Insel mit Mietwagen oder Fahrrädern zu erkunden. Man kann sehr viel unternehmen. Die Seychellen sind kein „Billigurlaubsziel“. Preise für Unterkünfte werden in Euro ausgezeichnet und die Lebenshaltung erscheint uns teuer. Märkte mit Obst und Gemüse suchen wir vergeblich. Fisch allerdings ist erstklassig und günstig.
Dennoch, wir haben die Tage genossen. Wer Ruhe will und Zeit hat außerhalb der Ferienzeiten zu fahren, für den lohnt sich ein Besuch der traumhaften, immer noch sehr ursprünglichen Inseln.



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Die Seychellen
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