Reisebericht Botswana II - Weltenbummler Shumba - Weltreise mit dem Allrad Reisemobil

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                    Reisebericht Botswana II

                                     01.04. - 19.05.2016



   Landesroute



Währung:
Diesel Pr
eis:
Einreise:
Ausreise:
Gesamt km:
Visum:


Pula 1€ = 12,03    04/16
0,60 €/Ltr

Mamuno

Kazungula

3.909 km

an der Grenze



                                                  
        


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Teil I >  Mamuno - Ghanzi                         01.04. - 26.04.2016                         2.387 km.

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Der unerschlossene Südwesten

Es ist der 31. März und unser Namibia Visum endet heute. Die letzten Tage in Windhoek verlaufen ziemlich hektisch und so ganz anders als geplant. Daher besser der Reihe nach.
Ganz kurzfristig haben wir uns mit einigen guten Freunden aus Deutschland getroffen, die zurzeit hier in Windhoek sind. Michael, der versucht seinen Landcruiser für eine weitere Reise in Namibia startklar zu bekommen. Leonie und Matze, die hierher verschifft haben und bereits seit Monaten im südlichen Afrika reisen und Conny und Tommy, die von Europa die Westküste entlang hierher gefahren sind. Alle haben viel zu erzählen und so treffen wir uns mehrmals zu feuchtfröhlichen Abenden. Zu unseren illustren Runden gesellen sich auch immer andere Reisende dazu, die nicht weniger interessante Geschichten zu erzählen haben.
Ein paar Tage vor Abfahrt, wir sind dabei alles startklar zu machen, aus dem Haus wieder in unseren LKW einzuziehen, bricht unser Wasserfilter, den wir als Erstfilter zum Betanken benutzen. Eine Reparatur ist nicht möglich, er muss ersetzt werden. Dann gibt der SD-Karten-Leser an Klaus Handy den Geist auf. Also das Handy zur Reparatur bringen. Unser kleiner Mietwagen schaltet eines Morgens auf Notprogramm um und will nicht mehr als 2000 Umdrehungen leisten. Also müssen wir damit in die Werkstatt. Und zu guter Letzt versagt einer unserer Kühlschränke den Dienst, er kühlt nicht mehr. Wir brauchen einen neuen Kompressor samt Kühleinheit. Und die Lauferei durch Windhoek geht los. Das alles 3 Tage vor Ablauf des Visums.
Wir hetzen uns ab, fahren von Pontius zu Pilatus, doch wie so oft im Leben bekommen wir alles geregelt. Am Tag der Abfahrt um 11:00 Uhr können wir unseren reparierten Kühlschrank abholen. Na also! Jetzt noch einbauen, alles „fahrfest“ einpacken und verstauen, duschen und ab geht’s.
Es ist 16:00, endlich sitzen wir im Auto, ein wenig erschöpft aber glücklich, dass es endlich wieder losgeht. Wir verabschieden uns noch von Kerstin und Thomas und machen uns nach mehr als 3 Monaten Sesshaftigkeit in Windhoek wieder auf Tour.
Auf sehr guter Teerstraße kommen wir zügig voran. Doch 20 km vor der Grenze piepst unser Reifenmonitor. Wir haben einen platten Reifen. Der etwa 5cm lange Riss in der inneren Seitenwange ist schnell gefunden. Das auch noch, ausgerechnet jetzt! Es passt zu den letzten Tagen in Namibia. Mit dreimal Luft aufpumpen retten wir uns an die Grenze, wir müssen ja heute noch aus dem Land. ... weiterlesen...


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Teil II >  Ghanzi - Kazungula                         26.04. - 19.05.2016                        1.522 km

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Vom Okavango Delta über die Magkadigkadi Pans zum Sambesi

Unsere erste größere Stadt in Botswana ist Ghanzi. Hier finden wir gute Versorgung, einen guten Metzger und das Wildlife Department, wo wir uns über unsere weiteren Vorhaben/Strecken informieren und die Pistenverhältnisse im Nord Okavango erkundigen. Doch die Antwort ist negativ, die Straßen auf unserer Karte sind lt. telefonischer Rückfrage vor Ort seit Jahren nicht benutzt und in einem Zustand, den man nicht fahren möchte. Gut zu wissen.

Nach drei Wochen ohne Zugang zum Internet, hat sich wieder einiges an Schreibkram und Recherchearbeit angehäuft. Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr wir mittlerweile auf diese Technologien angewiesen und adaptiert sind. Daher wollten wir eigentlich ein paar Tage im Thakadu Camping, ein sogenanntes Buschcamp, bleiben. Das Restaurant und der Pool sind auf den ersten Blick ganz ansprechend. Doch die Lage und die Ausstattung des Campingplatzes entsprechen für unser Verständnis nicht dem Gegenwert des Preises (9,00 €/p.P).
Wir fahren weiter Richtung Norden und verbringen die Nacht auf dem Gelände der Kuru Trust Organisation. Ein von Buschleuten für Buschleute geführtes Projekt, das ursprünglich aus einer holländischen Mission entstanden ist. Da es eine Non-Profit-Organisation ist, sind mittlerweile jedoch die Sponsoren weggebrochen und die finanzielle Lage ist schwierig. Seit nun mittlerweile 30 Jahren versuchen die Buschleute hier, ihre Traditionen zu vermitteln, nicht nur an ihre Kinder. In einem kleinen Museum stellen sie die Utensilien ihres vergangenen Lebens aus, auf ansprechenden Schautafeln wird der Werdegang der „San“ eindrucksvoll beschrieben. In einem angeschlossenen Kunstprojekt malen einige von ihnen durchaus eindrucksvolle Bilder und produzieren Schmuck. Damit verdienen sie für die Gemeinschaft ein Zubrot und haben eine Aufgabe.

Dieses Volk hat keine Zukunft. Die Kinder wurden bereits in eine neue Welt geboren. So sie Glück haben, können Großeltern noch von einer anderen, einer „besseren“ Welt erzählen und Traditionen und Geschichten weitergeben. Einer Welt, in der die Medizinmänner der Buschleute die Teufelskralle, eine besondere Pflanze, noch sammeln durften. Heute jedoch ist genau das den Buschleuten verboten. Wegen ihres Wirkstoffes wird die Pflanze nun im großen Stil an internationale Pharmakonzerne verkauft. Einer Zeit, in der noch gejagt wurde, aber so, dass die Tierherden nicht wahrgenommen haben, dass einer aus ihrer Mitte mit einem Giftpfeil geschossen wurde und dann tagelang, bis zum Tod des Tieres, verfolgt wurde.

Unsere Zivilisation und die wirtschaftlichen Aspekte lassen dem Naturvolk keinen Lebensraum und drängen es an den Rand der Gesellschaft. ... weiterlesen...




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