Reisebericht Tansania Teil III - Weltenbummler Shumba - Weltreise mit dem Allrad Reisemobil

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Reisebericht Tansania

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Teil III >  Mwanza - Arusha       09.02. - 18.04.2015      780 km

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Wir brechen wieder auf!

Gegen Mittag verabschieden wir uns von Wiebke und ihrer Mannschaft. Fünf Wochen sind eine lange Zeit, da lernt man sich schon kennen und mögen und wir haben uns sehr wohlgefühlt am Viktoriasee. Es hat uns gut getan mal länger an einem Ort zu sein, vor allem wird der Kontakt zu den Menschen intensiver. Auf dem tollen Markt in Mwanza füllen wir unsere Vorräte auf und fahren los in Richtung Norden, in die Serengeti.
 
Ja, wir leisten uns den Eintritt in den wildreichsten Nationalpark der Erde. Wofür die horrenden Eintrittsgelder jedoch verwendet werden, ist uns bereits nach kurzer Zeit im Park schleierhaft. Sicher nicht für den Erhalt der Straßen und Pisten, die sind in einem schrecklichen Zustand.
 
Wir beide sind ja sozusagen mit Bernhard Grzimek aufgewachsen und sein Spruch „Die Serengeti darf nicht sterben!“ ist uns immer noch in Erinnerung. Dank seines immensen Engagements wurde dieses einmalige Schutzgebiet mit dem Masai Mara Nationalpark in Kenia verbunden und zusätzlich wurden um den eigentlichen Nationalpark noch andere Schutzgebiete angegliedert. Durch diese Pufferzonen ist sichergestellt, dass sich das einmalige Naturwunder, die jährliche „Wanderung der Gnus“ und die Viehherden der ansässigen Bevölkerung nicht „in die Quere“ kommen.
 
Die endlosen Tiersavannen und die vielseitige Landschaft der Serengeti sind ein Erlebnis: Die große Anzahl der Tiere ebenso. Wir stellen uns vor, was hier los ist, wenn die große Migration stattfindet. Dann bewegen sich fast zwei Millionen Gnus in einem jahrhundertealten Zyklus durch Tansania und Kenia. Zahlreiche fettgefressene riesige Krokodile warten scheinbar schon jetzt im Grumeti Fluss auf ihre Beute.
 
Zahlreiche Tsetse-Fliegen, deren Bisse sehr schmerzhaft sind, vermiesen uns leider ein wenig die Freude. Trotz der Hitze müssen wir permanent die Fenster geschlossen halten.
 
Wir durchqueren die Serengeti zunächst von West nach Ost. Am nächsten Morgen haben wir die Chance ein ganzes Löwenrudel an einem „Kill“ zu beobachten. Völlig ungestört schmatzen an die 15 Großkatzen mit ihren Kleinen genussvoll und hörbar laut vor sich hin. Fast alle Katzen stecken mit dem Kopf im Leib eines Gnus, das sie wohl erst kurz vorher erlegt haben.
 
Wir aber müssen mal wieder auf die Uhr schauen. Unser 24 Stunden Ticket läuft gegen Mittag aus und wir wollen rauf nach Norden, Richtung „Klein’s Gate“. Dieser Zugang wird nicht sehr frequentiert, die staubige schlechte Piste hier hin ist für die zahlreichen Safariunternehmen zu zeitaufwändig. Dazu kommt, dass die Fahrt durch das berühmte „Ngorongoro“ Kratergebiet wesentlich lukrativer ist.


                                                  


Wir befinden uns im Grenzgebiet zu Kenia in einer der abgeschiedensten Gegenden Tansanias. Es ist das Land der Maasai, dem sagenumwobenen stolzen Kriegervolk. Doch davon ist, zumindest für uns, wenig zu sehen. Viele sind mittlerweile angesiedelt. Ihre „Bomas“, ihre Rundhütten, liegen verstreut in der Landschaft. Als wir gerade eine kurze Rast einlegen, kommt ein junger Mann auf uns zu und spricht uns in gebrochenem Englisch an. „Smart“, so sein Name, ist westlich gekleidet und will sich nur unterhalten. Er erzählt, dass er 500 Kühe und 700 Ziegen besitzt und deutet stolz auf das Vieh in der Umgebung. Drei von seinen fünf Kindern gehen in Kenia zur Schule, dort sei es besser, dort lerne man ihnen Englisch. Ja, und drei Frauen hat er, das ist ihm auch noch wichtig zu erwähnen. Sagt’s und macht sich ohne weiteres Aufhebens wieder zurück zu seinem Vieh. Eine erstaunliche Begegnung!
 
Durch sehr trockenes Buschland, es hat seit Monaten nicht mehr geregnet, fahren wir Richtung Osten. Die Piste ist staubig und rau und in der Regenzeit wohl kaum zu bewältigen. An der Strecke finden wir super Übernachtungsplätze. Gelegentlich kommt mal ein Maasaijunge mit seinen Ziegen oder Kühen vorbei. Sie sagen kurz Hallo und mit Hilfe unseres Wörterbuches schaffen wir es doch einfachste Gespräche zu führen. Nach einer Weile gehen sie wieder.
 
Wir durchqueren die „aufstrebende“ Kleinstadt Loliondo. Hier wird viel gebaut, ein „Stadtprojekt“ in der weiten Steppe. Ein Elektrizitätswerk ist bereits in Betrieb und so wie es ausschaut sollen hier bald weitere Menschen angesiedelt werden. In der Weite der Landschaft sehen wir auch immer wieder riesige Tierherden. Diese werden meist von einem kleinen Jungen oder einem Jugendlichen bewacht, die älteren Maasai nehmen kaum Notiz von uns. Die Männer stehen, in rote oder blaue Kangas (Tücher), gewickelt, mit langen Stöcken ausgestattet, auf einem Bein in der Landschaft und bewachen ihre Herden. Hin und wieder winken sie freundlich zurück, von sich aus jedoch zeigen sie eher stolze Zurückhaltung.
 
Seit Klein’s Gate verlieren wir rasch an Höhenmeter. Der, ab Loliondo größtenteils 2-spurige, „Schotter-Highway“ führt vorbei an vielen Bomas der Maasai direkt an unser Ziel. Wieder einmal bewegen wir uns auf unserer Reise am Rande des ostafrikanischen Grabenbruches. Vom riesigen Serengeti Plateau geht es hinunter zu einem der spektakulärsten Gebiete Tansanias. Unser Ziel ist der Natronsee.
 
Oberhalb des Sees finden wir einen wunderbaren Stellplatz mit einem tollen Rundumblick. Wie eingebettet, umgeben von hohen Bergmassiven und Vulkankegeln, liegt der See unter uns. Heiß ist es! Wir messen über 37 Grad im Schatten und 57 Grad in der Sonne. Aber es ist trocken und so lässt sich die Hitze gut ertragen. Der alkaline See, der an seiner Nordspitze bis hinein nach Kenia reicht, ist bis auf wenige Stellen trocken. Die Salzschicht, die sich im Laufe der Zeit gebildet hat, glänzt und flimmert im heißen Sonnenlicht. Gespeist wird der See durch zwei Zuflüsse, einer im Norden, in Kenia und einer hier im Süden.
 
Der Natronsee ist das einzige Fortpflanzungsgebiet der Flamingos im gesamten Rift Valley. Ein purpurn-schimmerndes Algenmeer in den tieferen Stellen des Sees ergibt eine einzigartige Nahrungsgrundlage, die diese Tiere jedes Jahr wieder kommen lässt.
 
Im Süden erhebt sich der mächtige Ol Doinyo L’Engai, der einzige noch aktive Vulkan im ostafrikanischen Grabenbruch. Erst 2007 war der letzte Ausbruch. Das erstaunliche an diesem imposanten Vulkan, mit seinen tief zerfurchten Flanken ohne jegliche Vegetation, ist die Tatsache, dass seine Lava schwarz ist und „nur“ 550 Grad heiß. Der L‘Engai ist der einzige aktive Vulkan der Erde, der eine solche, kalte, tiefschwarze Lava ausstößt. Für die Maasai ist der 2.878 Meter hohe Berg der Sitz ihres Gottes.
 
Am Morgen steht ein junger Mann vor unserem LKW. Zurückhaltend und schüchtern verhält er sich als wir ihn ansprechen. Nur langsam „taut“ er auf und stellt Fragen. Als wir frühstücken hält er sich dezent im Hintergrund und wartet ab. Höflich ist er und stolz. Oder einfach nur gut erzogen? Wie sich rausstellt, heißt er Tingoi und wohnt in der Boma „da hinten“. Drüben, auf der anderen Seite des Hügels grasen seine Kühe. Die sind aber jetzt Nebensache, der LKW ist viel interessanter und vor allem die Weltkarte an der LKW Seite hat es ihm angetan. Ich zeige ihm wo Deutschland liegt und wie weit es von dort nach Tansania ist. Er ist sehr wissbegierig, doch glaube ich, er weiß gerade mal wo Arusha ist.
Seine Mutter, Nazuri, die mit Tingoi‘s kleinem Bruder, Tutu, jeden Tag 500 Ziegen auf der Suche nach Futter durch die Gegend treibt, schaut ebenfalls vorbei.
 
Ein kurzes Hallo, ein Lachen, dann ruft für alle wieder die Pflicht, auch für Tingoi. Lachend springt er davon. „Kwa Heri“ rufen wir uns zu, als er bereits auf der anderen Seite des Hügels ist. Es heißt „auf Wiedersehen“ und bedeutet zudem „viel Glück“. Zwei Tage bleiben wir an diesem tollen Ort und Nazuri besucht uns während dieser Zeit noch ein paarmal.




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Als wir weiterfahren, ist es so heiß, dass man das Gefühl hat, die Kleidung kommt gerade aus einem Bügelautomaten.
 
Da kommen uns die Wasserfälle des Ngare Sero Fluss, dem südlichen Zufluss des Sees gerade recht. Wir folgen dem Flusslauf. Eine kurze Zeit wehren wir uns noch gegen einen Führer, der uns wie selbstverständlich begleitet. Bald jedoch sind wir froh, dass er hartnäckig bei uns geblieben ist. Es macht Sinn, hier nicht alleine unterwegs zu sein. In einem tief eingeschnittenen Canyon geht es auf schmalen, kaum sichtbaren Pfaden teilweise steil bergauf, mehrmals müssen wir den Fluss queren und durch das tiefe Wasser waten. Alleine hätten wir den Weg nicht gefunden.
Das Wasser kommt aus dem Ngorongoro Hochland und ist extrem salzhaltig und weich. Das Bad im Pool unter den Wasserfällen ist erfrischend und in der Schlucht ist es angenehm kühl. Es macht Spaß herum zu plantschen und gegen die starke Strömung anzuschwimmen.
Kaum zurück am Auto schlägt uns wieder die Hitze entgegen. Die Menschen warten dringend auf Regen, doch der lässt auf sich warten.
 
Als wir vor 12 Jahren das erste Mal hier waren, gab es noch keine Steinhäuser am Natronsee. Die Piste war eng und grobsteinig. Nur hin und wieder hat es abenteuerlustige Touristen in diese Gegend verschlagen. Heute bearbeiten die Maasai Felder und sind sesshaft, es gibt Schulen und Kirchen und täglich fährt der Bus nach Loliondo durch. Auch die Touristen kommen zahlreicher.
Um von dieser Gesamtentwicklung zu profitieren, werden von lokaler Stelle, den „Chiefs“ der Maasai, „Zutrittsgebühren“ für das Gebiet des Natronsee erhoben. Wer kann es ihnen verübeln? Insgesamt gibt es auf der Strecke zwischen Arusha und dem Dörfchen Ngare Sero drei Zahlstellen. Pro Person sind dort jeweils (!) 20 US$ und für den LKW ca. 100 US$ fällig. Die Mautstellen sind von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang besetzt.
 
Erfrischt und gut erholt vom Bad im Fluss entfernen wir uns auf rauer, staubiger Piste vom Natronsee und zweigen ein Stück später Richtung Osten ab, in die weiten Savannen des Gelai Gebirges. Es ist bereits Nacht, als wir unser Lager irgendwo neben der Piste aufschlagen. Im Lichtkegel unserer Scheinwerfer sehen wir nicht viel.
 
Früh am Morgen werden wir von den Rufen eines Maasai geweckt. Er ist unterwegs mit seinen Tieren und will Wasser. Wahrscheinlich will er auch noch wissen, wie die „große weiße Kiste“ hierherkommt und was die Muzungus ausgerechnet hier wollen. Aber ihm dies zu erklären, lassen unsere sprachlichen Fähigkeiten nicht zu.
 
Jetzt wo wir schon mal wach sind, schauen wir uns erst einmal um und erkennen mit großem Staunen wo wir sind. Um uns herum weite Trockensavanne im Hintergrund Vulkankegel, viele Maasai-Bomas, große Tierherden, die vor ihren Hirten herlaufen und über allem ragend der Ol Doinyo L’Engai. Was für ein fantastisches Panorama!
 
Natürlich wird der Frühstückstisch draußen gedeckt! Bald schon bekommen wir den nächsten Besuch, zwei junge Männer aus einer nahegelegenen Boma. Sie begrüßen uns mit einem freundlichen „Jambo“ und wollen im Grunde nur wissen, wer wir sind und wo wir hin wollen. In respektvollem Abstand bleiben sie stehen. Wir geben Wasser zu trinken und nach einer Weile gehen sie zurück. Bald darauf kommt eine Gruppe Mädchen mit großen Ziegenherden. Die vergessen ihre Ziegen ganz schnell, heute Morgen sind wir die Attraktion. Meine weiße Haut hat es ihnen angetan. Sie streicheln mich, fassen mir in die Haare, fangen an, mich mit ihrem Schmuck zu behängen, kuscheln sich an mich, lachen und schäkern mit mir. Alles passiert sehr natürlich, sie haben keine Scheu vor uns, dennoch sind sie gänzlich unaufdringlich.
 
Kurze Zeit später, wir haben schon alles gepackt und wollen gerade aufbrechen, kommt ein älterer Mann mit seinem Sohn. Er redet nicht viel herum. Ob wir Milch mögen? Wir seien herzlich willkommen in seiner Boma. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen. Umständlich „krabbeln“ die beiden in unser Fahrerhaus. Ein kurzes Stück per LKW querfeldein und ein kleines Stück Weg zu Fuß. Wir werden schon erwartet. Etliche junge Männer, darunter die beiden, die uns zum Frühstück besucht haben, begrüßen den Mann mit respektvoller Ehrerbietung, indem sie die Köpfe senken und die Hand reichen. Auch Kinder und junge Frauen kommen entgegen. Alle senken ebenfalls die Köpfe und der Mann streicht ihnen über das Haar. Anscheinend war er unterwegs und kommt gerade nach Hause.
Vor seiner Hütte angekommen, organisiert er Sitzgelegenheiten und zwei Becher Kuhmilch. Abgesehen von einem sehr stark rauchigen Geschmack schmeckt die Milch sehr gut und das bisschen Asche, die darin schwimmt, fischen wir einfach mit kleinen Holzstäbchen heraus.
Während wir so an der Hauswand gelehnt sitzen, bildet sich ein Pulk Menschen um uns herum. Ca. 30 Augenpaare beobachten uns amüsiert und interessiert. So nach und nach erfahren wir, dass die jungen Männer, die uns empfangen haben, alle seine Söhne sind. Jede Menge Frauen und Kinder darunter.



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In einem Maasai-Clan geht alles vom Vater aus, er ist der „Chief“. Welche Ehre für uns, hier eingeladen zu sein! Er allein bestimmt das Leben seines Clans und überträgt anstehende Aufgaben an seine Söhne, die in einem Altersklassensystem sozialisiert werden. Kein Maasai kann ohne Mitgliedschaft in einer Altersgruppe ein soziales Leben führen. Dies beginnt bereits im frühen Alter, wenn den unbeschnittenen Jungen die Aufgabe des Viehhütens übertragen wird. Mit der Beschneidung werden sie zu „Kriegern“ und dürfen heiraten. Jede Altersgruppe übernimmt eine Aufgabe, sie sind Übermittler von traditionellem Wissen, sie lehren die Werte und Normen Ihrer Gesellschaft. Dieses Altersklassensystem regelt auch die Geschlechterbeziehung, wobei die Männer- und Frauenwelt als zwei voneinander getrennte Welten funktionieren. Es sind die Frauen, denen die größte Arbeitsbelastung zukommt, abgesehen von Feuerholz sammeln, Hütten bauen, Kühe melken, sind sie neuerdings dann auch für den Ackerbau und die Handelsaktivitäten verantwortlich. So ganz nebenbei stellen die Frauen dann noch Perlenschmuck und verzierte Kalebassen her, die an Touristen verkauft werden. Auch heute noch leben viele Clans als Halbnomaden und ziehen mit ihren Herden durch das weite Hochland Tansanias.
Wir versuchen erst gar nicht zu fotografieren. Wir wissen, dass die Menschen das nicht wollen, und natürlich respektieren wir das.
 
Unsere Becher sind leer und wir verabschieden uns. Die jungen Männer geleiten uns hinaus. Wir sind beeindruckt von der Disziplin, der Höflichkeit und der Selbstverständlichkeit mit der man uns hier begegnet. Wir waren einfach Gast, ohne irgendeinen Hintergedanken.
 
Wir haben noch ein weites Stück vor uns und erst ab Kitumbeine, einer Maasai Ansiedlung am gleichnamigen Berg gelegen, wird die Piste etwas besser und wir kommen schneller voran. Am Spätnachmittag erreichen wir nach 550km sehr einsamer und staubiger Offroad Piste bei Logindo die Teerstraße nach Arusha.
 
Arusha, die quirlige Touristen-Hochburg im Norden Tansanias am Fuße des 4566 Meter hohen Mount Meru, Ausgangspunkt für Safaris in die bekanntesten Nationalparks des Landes, empfängt uns erstmal mit Verkehrsstau. Hier ist richtig was los. Arusha wird auch das Genf Afrikas genannt. Die Stadt ist Sitz des internationalen UN-Tribunals, das hier (immer noch) tagt, um über den Ruanda Genozid von 1994 zu richten und sie ist Sitz des EAC East African Community, der ostafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft. Die Staatschefs aus Tansania, Uganda, Kenia und Ruanda treffen sich hier regelmäßig, um die wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit in Ostafrika voranzutreiben.
 
Arusha ist aber auch die Touristen-Hochburg des Landes. Es ist die Safari-Metropole zu den spektakulärsten Natur-Highlights Ostafrikas, nirgendwo sonst in Afrika liegen derart unterschiedliche Landschaften so dicht beieinander. Arusha zählt neben Daressalam zu den am schnellsten wachsenden Städten Ostafrikas. Kein Wunder, wollen doch viele arme Menschen der Region an dem Wachstum teilhaben. So ist das Straßenbild von Arusha nicht nur von Wohlstand geprägt. Straßenkinder und Obdachlose gibt es mindestens ebenso viele zu sehen, wie auf Hochglanz polierte teure Safari-Fahrzeuge.
 
Leider holt uns hier die Regenzeit ein. Es regnet und gewittert fast jeden Tag, bzw. jede Nacht. Für die Menschen in der Region ist es ein Segen, für uns ein Dilemma. 
Müssen wir unsere Routenpläne jetzt ändern?



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Tansania  I -  Der Nordosten und Sansibar

Tansania II - Am Viktoriasee

Tansania III - In den Glutkessel Tansanias

Tansania IV - Der Tanganjika und der Süden

... Menschen in Tansania

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