Reisebericht Mosambik Teil I - Weltenbummler Shumba - Weltreise mit dem Allrad Reisemobil

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Reisebericht Mozambik 

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Teil I >  Negomano - Chocas da Mar           20.06. - 23.07.2015          1.310 km

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… und die Welt ist eine andere. 

Schon der Grenzort ist alles andere als erwartet. „Normalerweise“ sind afrikanische Grenzort auch Märkte, es wird dort fleißig gehandelt und verkauft. Doch hier? Fehlanzeige! Hier ist kein Ort! Am Ende der Grenzbrücke sind ein Polizeilager und die Grenzstation. Der Ort, den wir finden, nachdem wir ein paarmal im Busch „gekreist“ sind und dabei festgestellt haben, dass unsere Karten alle nicht mit den Gegebenheiten übereinstimmen, sprich die Straßen so nicht vorhanden sind, liegt einige Kilometer abseits der Grenze und besteht aus zerfallenen Häusern und ein paar spärlich ausgestatteten kleinen Läden, sonst nichts. Da es bereits spät Nachmittag ist und um 17:30 Uhr die Nacht anbricht, entscheiden wir uns, am Grenzposten zu übernachten. Wir versuchen mit den Grenzpolizisten über die Straßen im Landesinneren ins Gespräch zu kommen, es stellt sich aber schnell heraus, dass die auch nicht besonders gut Bescheid wissen. Doch, die Strecken, die wir uns aus unserem Kartenmaterial herausgesucht haben, sind alle nicht machbar oder nicht vorhanden. Sie empfehlen uni sono und als einzige Möglichkeit die „Hauptstraße“. 

Wie sich schnell herausstellt, ist diese nicht mehr als eine einspurige, staubige Piste, mit vielen ausgefahrenen Löchern. Wir bekommen einen ersten Eindruck vom unerschlossenen Norden Mozambiks. Mit drei verschiedenen Onlinekarten, von denen am zuverlässigsten Tracks4Africa ist, finden wir uns gut zurecht, es gibt ohnehin nur den einen Weg bis in die Kleinstadt Mueda. Der erste größere Ort auf unserer Route in dem es Versorgung gibt, sogar Banken mit ATM, wenn sie denn funktionieren, wir hatten Pech und mussten zwangsläufig in den nächsten größeren Ort an die Küste weiterfahren.
 
Wir kommen durch viele kleine Dörfer, die Menschen leben in Lehmhütten mit Strohdächern und das Leben findet hauptsächlich vor der Hütte statt. Kochen, Spielen, Mittagsschlaf, auf den ersten Blick unterscheidet sich nicht viel von Tansania. Ansonsten gibt es auf der Strecke nicht viel zu sehen, alles ist dicht bewachsen. Wir durchqueren das Makonde Plateau, das Gebiet des gleichnamigen Stammes. Doch von den fantastischen Schnitzereien, für die das Volk bekannt ist, sehen wir leider nichts.
 
In Mocimboa da Praia funktionieren die Bankautomaten und, die größte Überraschung für uns: Es gibt wieder gutes Brot aus richtigen Bäckereien, wo man die frischen Weißbrote warm aus der Backstube kaufen kann. Hier treffen wir Jason. Wir kommen kurz ins Gespräch und er lädt uns ein, in seinem Garten zu stehen. Das junge Paar Amanda und Jason kommen aus den USA, sind Missionare und leben mit 2 kleinen Kindern seit gut zwei Jahren hier. Den Abend verbringen wir mit interessanten Geschichten über ihre Arbeit bei und mit einheimischen Familien. Mit einer Tüte frisch gebackener Muffins und ein paar guten Tipps werden wir am nächsten Morgen herzlich in Richtung Süden verabschiedet.
 
Der Nordosten des Landes ist touristisch weitgehend unerschlossen und das ist (für uns) gut so. Das Angebot auf den kleinen Märkten beschränkt sich auf den lokalen Bedarf, Obst, Gemüse und Fisch. In Macomie fahren wir von der ausgezeichneten Teerstraße auf die gut zu befahrende Sandpiste in Richtung Küste. In den Dörfern scheint die Zeit tatsächlich keine Rolle zu spielen. Die Menschen liegen auf ihren Liegen im Schatten vor den Häusern, die Frauen zupfen Mais oder sortieren Bohnen, knüpfen sich gegenseitig die Haare oder spielen mit ihren Kleinen.


                                                  


Unser Ziel ist Pangane, ein kleines Fischerdorf mit freundlichen Menschen ohne jegliche Infrastruktur auf einer kleinen Halbinsel, sonst nichts. Wir parken unser Zuhause zwischen den Palmen direkt am Strand. Die Menschen interessieren sich nicht großartig für uns, nur die Kinder sind neugierig. Gelegentlich werden wir angebettelt. Es ist traumhaft hier. Und doch erhalten wir in dieser Idylle einen Dämpfer. Zum Abendessen sitzen wir nur ca. 4m weg von unserer Außenküche aber leider im toten Winkel, und erst beim nächsten Blick fällt es uns auf! Wir wurden beklaut! Unser toller Gusstopf mit Grillplatte und unser 2-teiliger Beistelltisch sind weg! Wie dreist ist das denn?? So ein Mist! Ein lautes Schei…. hilft da auch nicht weiter! Selber schuld! 
Nach der ersten Wut lassen wir uns die Stimmung aber nicht vermiesen und bleiben noch ein paar Tage an diesem tollen Fleckchen Erde. Nach langen Strandspaziergängen erledigen wir ein liegengebliebene Post und andere Sachen.

Die Frauen legen offensichtlich viel Wert auf ihr Äußeres. Die Capolana, das obligatorische Wickeltuch ist sehr häufig aus demselben Stoff wie der Kopfschmuck. Viele Frauen tragen tagsüber eine helle, dick aufgetragene, Gesichtsmaske. Dafür wird das Holz des Msiro- Baumes gemahlen und mit Wasser gemischt. Diese Maske hat keinerlei kulturellen oder traditionellen Hintergrund, sondern soll vor der Sonne schützen und die Haut weich und geschmeidig halten.
 
Wir haben eine gute Reisezeit erwischt. Im jetzigen Südwinter herrschen optimale Bedingungen. Insbesondere an der Küste ist es jetzt bei durchschnittlich 30 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 70% sowie einer guten Brise vom Ozean gut auszuhalten. Nachts kühlt es zudem angenehm ab. Von unseren früheren Reisen in dieses Land, die immer im Januar stattfanden, kennen wir es ganz anders. Extreme Schwüle und Temperaturen bis 40 Grad sind im hiesigen Sommer an der Tagesordnung.
 
Den fast jährlich während der Regenzeit stattfindenden Flutkatastrophen mit vielen Todesopfern, anschließenden Cholera Epidemien folgen Jahre mit Dürreperioden. Statistisch hat nur jeder 2 Mensch in diesem Land Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die meisten Menschen jedoch nehmen ihr Trinkwasser an Stellen, da würden wir nicht mal unsere Füße drin baden. Die kleinen Dörfer sind sauber gepflegt, das Leben findet in kleinen abgesteckten Vorhöfen statt. Latrinen Fehlanzeige! In den größeren Ortschaften allerdings wird nicht so sehr auf Sauberkeit geachtet. Meist liegt der stinkende Müllberg direkt zwischen den Häusern.
 
Die vielen kleinen Streusiedlungen entlang der Straßen bestehen aus Lehmhäusern. Mozambik zählt nach wie vor zu den ärmsten Ländern der Welt. Speziell hier im von der Regierung vergessenen Norden. Die Kinderarbeit ist aufgrund dieser Armut ein großes Problem, da viele Familien auf das Geld, das die Kinder verdienen, angewiesen sind. Nur 6 % (!) der unter Fünfjährigen haben eine Geburtsurkunde. Millionen Kinder, die über kein Dokument verfügen, sind Missbrauch, Kinderarbeit, Zwangsverheiratung und dem Dienst an der Waffe ausgesetzt. Ohne Geburtsurkunde gibt es keinen staatlichen Schutz. Uns fällt auf, dass es in den ländlichen Gebieten kaum Schulen gibt. Mittlerweile gehen 80 % der Kinder 5 Jahre lang zur Schule, während 30 % die Schule bis zur 6. oder 7. Klasse weiterbesuchen. Die durchschnittliche Klassengröße beträgt 74 Kinder, in den ländlichen Gebieten sind es noch mehr. Mosambik hat trotz Fortschritten zu wenige Klassenzimmer, Schulmöbel und Schulbücher. Das Fahrrad ist auch in Mozambik das Fortbewegungsmittel Nr. 1. Privat ein Auto zu besitzen ist unerschwinglicher Luxus.
 
Die Gesellschaft ist sehr gemischt. So leben an der Küste hauptsächlich die vielen moslemischen Familien und im Rest des Landes die verschiedenen Bantuvölker. Aber auch viele Personen mit Migrationshintergrund wie Chinesen und Inder, aber auch Europäer, z.B. Portugiesen und Südafrikaner leben in diesem Land. Man sieht den Gesichtern die Vielzahl der vielen Vorfahren an. Araber, Inder, Portugiesen und Bantus sowie europäische Gesichter sind überall zu erkennen.
 



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Wir bleiben an der geschichtsträchtigen Küste, gehen weiter südlich und freuen uns auf die Insel Ibo.
Ibo ist die Hauptinsel des Quirimba Archipels, das seit 2002 Nationalpark ist. Wie man liest, seien die Tauchgründe dort vom Feinsten und die 3 Luxusresorts auf 3 der 30 Inseln könnten an Luxus durchaus mit den Malediven mithalten. Mit einer kleinen Dhau, vollgepackt mit Menschen und Waren, schippern wir los. Die, mitten in einem Mangrovengebiet liegende, Insel war Jahrhunderte das Handelszentrum für Inder, Chinesen und Omanis, später war sie vorgelagerter Sklavenposten der Araber, weil die großen Schiffe der Briten hier nicht vor Anker gehen konnten. Von hier aus wurde die Hauptstadt, Ilha de Mocambique, mit Waren versorgt, bis die Schiffe immer größer wurden und in den Tiefseehafen nach Pemba ausgewichen sind. Das war etwa im Jahre 1904. Von da an verlor Ibo seine Bedeutung. Die europäischen Kolonialherren verschwanden, die Afrikaner blieben, allerdings in ihren Vierteln und so wurde Ibo zur Geisterstadt. Prächtige Kolonialbauten zerfallen langsam, manche werden/wurden in liebevoller Detailarbeit wieder restauriert.
 
Ein Schuljunge hilft uns bei der Suche nach einem Zimmer, statt nach der Schule nach Hause zu gehen. Marschiert er mit uns durch die ruhigen Gassen. Freundlich und aufgeschlossen erklärt er dies und das.
Wir finden eine Privatunterkunft zu einem günstigen Preis inkl. Frühstück. Das Bad benutzen alle gemeinsam, es ist sauber. Es gibt praktisch keine Restaurants auf der Insel, zum Essen man muss in die Hotels gehen, und dafür muss man bis 17:00 Uhr vorbestellt haben.
Am nächsten Morgen treffen wir den netten Schuljungen wieder. Vormittags, gemeinsam mit einem Freund führt er eine kleine Silberschmiede in einem abbruchreifen Haus, bevor er um 14:00 Uhr wieder in die Schule muss.
Wir treffen Cora und Stéphane, ein belgisch-französisches Pärchen. Gemeinsam besichtigen wir die Insel.
Wenn man so durch die staubigen Straßen schlendert, hat man stets die Erwartung, dass die Kolonialherren oder Araber um die Ecke, oder aus den Häusern kommen. Heute leben die ca. 7000 Menschen, viele mit arabischen Wurzeln, hauptsächlich vom Fischfang. Gegessen wird, was der Garten und der Ozean hergeben, das ist reichlich Fisch und Maniok, sowie Kokosnüsse.
Es ist eine eigenartige Stimmung, keine Autos, nur hin und wieder ein Motorrad und kaum Menschen. Diese Stimmung zieht einen richtig in ihren Bann.
 
Per Zufall stolpern wir bei einem unserer Spaziergänge ins Cinque Portas. „Hallo Weltenbummler!“ schallt es uns entgegen. ???? Wir kennen den Mann hinter der Bar nicht. „Ich habe Euren Truck gesehen. Das müsst ihr sein! Und so lernen wir Jürg, kennen. Jürg ist Schweizer und seit 12 Jahren auf Ibo, davor war er im Kongo und vielen anderen afrikanischen Ländern unterwegs. Er hat diese schöne Lodge aufgebaut. Erneut eine faszinierende Vita.
Unser Besuch auf Ibo war echt ein Erlebnis. Wer weiß wie lange es hier noch so ursprünglich ist und die Menschen so freundlich und natürlich mit Besuchern umgehen.
 
In Richtung Pemba fahren wir die direkte Strecke in Küstennähe und es wird ein waghalsiges Unternehmen. Wir müssen durch einige Flüsse an denen die Brücken weggebrochen sind, die Strecke hat tiefe ausgewaschene Spurrillen und hin und wieder suchen wir uns einen neuen Weg durch das Gebüsch, wenn uns der Untergrund zu riskant erscheint. Die Regenzeit hat hier ihre Spuren sehr stark hinterlassen. Wir haben ein paarmal tief durchgeatmet.
 
Sobald man die Teerstraße nach Pemba erreicht hat, wird es geschäftig. Die Stadt boomt seit man vor der Küste Öl gefunden hat. Speziell die Immobilienpreise steigen. Auf der langen Einfallstraße gelangen wir, vorbei an vielen Industrie- und Logistikfirmen, in die Stadt, die auf einer erhöhten Landzunge im Indischen Ozean liegt. Pemba ist bekannt für seine Strände und türkisblaues Wasser. Pemba hat 1904 Ibo als Handelsplatz abgelöst. Hier wurde der Tiefseehafen gebaut, es ist heute einer der wichtigsten Häfen in Mozambik.
 
Leider wurde unsere Zeit in Pemba von einer starken Erkältung beeinflusst, so dass wir nicht allzu viel unternehmen konnten. Dennoch konnten wir Eindrücke und Stimmungen in der Stadt und auf dem offenen Straßenmarkt sammeln. Hier ist man immer noch ganz nah an Ostafrika. Wir verbringen viel Zeit mit unseren Freunden Corinne und Dave, die uns beibringen wie man einen richtigen südafrikanischen Potje (gesprochen: Poikie) kocht. Super! Völlig reibungslos können wir in Pemba auch unser Visum um weitere 30 Tage verlängern. So dass wir uns bedenkenlos auf den Weg in Richtung Ilha de Mocambique, das nächste Highlight an dieser traumhaften Küste, machen können.
 
Die Landschaft im Landesinnern ist unspektakulär, alles dicht bewachsen und zu sehen gibt es nur ab und zu ein paar Inselberge.
 



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Ilha de Mocambique, zu besuchen ist fast schon ein Muss. Sie ist eine der ältesten europäischen Siedlungen der südlichen Hemisphäre und sowohl weltgeschichtlich als auch kulturell ein Prachtstück.
 
Hat man die 3,5km lange einspurige Brücke hinter sich gebracht, ist man zunächst mal enttäuscht. Die portugiesische Pracht verfällt und die afrikanischen Wohngebiete sind viel zu dicht aneinander gebaut. Doch dieser Eindruck verfliegt schnell, wenn man sich, wie wir, Zeit lässt für die Details. Wir haben unsere Räder ausgepackt und Ilha per Rad erkundet. Nicht allein deshalb, weil wir mit unserem Gefährt nicht über die enge Brücke durften.
Schnell erkennen wir, dass in der kolonialen Altstadt fleißig saniert, renoviert wird. Alte Paläste, wie der Gouverneurspalast, Portale, Schnitzereien und Tore erhalten wieder ihren früheren Glanz. Die sogenannte Lehmstadt, das dicht besiedelte Wohngebiet, neben den Straßen liegt tiefer, man schaut über die Dächer hinweg, ein eigenartiger Anblick. Warum ist das so?
 
Seit ca. 1500 Jahren wurde auf dieser Insel Handel getrieben. Anfangs war es ein arabisch-swahilischer Stützpunkt und später dann 1498, als Vasco da Gama, die Insel zum ersten Mal betrat, fingen die Portugiesen an dieses Eiland für ihre Zwecke zu nutzen. Damals regierte ein Scheich namens Moussa Ben Mbiki, und von dessen Namen wurde der Name Mocambique abgeleitet. Nach dem die Araber vertrieben waren, wurde die Insel die portugiesische Hauptstadt an der afrikanischen Küste. Eine riesige Verteidigungsanlage wurde errichtet, an der sich sowohl die Niederländer, die Briten aber auch die sonst siegreichen Omanis die „Zähne ausbissen“. Die Anlage wurde nie erobert.
 
Ilha, wie es kurz heißt, hatte im 18. Jh. seine Blütezeit. Der florierende Sklaven-, Gold-, und Elfenbeinhandel führte zu großem Wohlstand. Bis die Sklaverei durch Großbritannien abgeschafft, der Elfenbeinhandel verebbte und das Aufblühen der Kapprovinz eine allgemeine Neuausrichtung Richtung Südafrika zur Folge hatte. Die Hauptstadt wurde nach Süden ins Land verlegt und Ilha geriet nach und nach in Vergessenheit. Nur die Araber sind langsam wieder zurückgekehrt. Es ist das Ende der Fastenzeit, des Ramadan, und es wird besonders deutlich wie stark die Insel vom Islam geprägt ist. Die Festkleidung und die Gebaren der Menschen und im Hintergrund der Ruf des Muezzin verstärken diese Eindrücke umso mehr. Man könnte glauben im Oman zu sein. Ilha ist zu Recht Weltkulturerbe und bleibt hoffentlich noch sehr lange so unverfälscht und authentisch.
 
Für uns liegt es nahe, die Küste noch einige Tage zu genießen. Und so fahren wir mal „um die Ecke“, auf eine schmale Landzunge, die vis-a-vis von Ilha liegt. Auf einer guten Piste passieren wir den kleinen Dhauhafen Mossuril und einige kleinere Fischerdörfer. Wir passieren ein Feriengebiet mit vielen Neubauten und Zweithäusern, die die kleine Straße säumen. Schon haben wir Bedenken, doch dann gelangen wir zu einem Traum von einem Strand, weiß, breit, dem offenen Meer zugewandt und menschenleer, Chocas da Mar.
 
Einige kleinere, unbewohnte Inseln und ein Riff, etwa einen Kilometer entfernt, bewirken, dass das Wasser sehr ruhig ist und die Brandung auch bei Flut nicht stark ist, zudem ist das Wasser angenehm warm. Kleine Fischerboote liegen am Strand. Jeden Morgen kommen die Männer singend, ihre Riemen geschultert, und rudern hinaus aufs Meer. Wenn sie zurückkommen, „begutachten“ wir den Fang und kaufen was uns gefällt. Es ist wie im Urlaub!
 
Die Wale sind da! Jedes Jahr ziehen die Buckelwale zur Geburt ihrer Jungen in die warmen Gewässer des Indischen Ozeans. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Ziemlich weit müssen wir hinaus auf den Ozean fahren und geduldig Ausschau halten. Doch dann sehen wir das Sprühen und die Gischt, der aus dem Wasser springenden Tiere. Fast zwei Stunden können wir sie „verfolgen“. Ein beeindruckendes Schauspiel. Wir haben ja schon gewusst, dass diese einmaligen Tiere groß sind, aber so riesig! Wir kommen uns plötzlich ganz klein vor.
 
Mit einem letzten Bad im Meer „verabschieden“ wir uns für lange Zeit vom Ozean. Von „unseren“ freundlichen Fischern kaufen wir zum Abschied noch einen Fisch. Dann, ein letzter, durchaus wehmütiger Blick auf die Einbäume der Fischer und das türkisfarbene Wasser.
 
Ab jetzt geht’s ins Landesinnere.



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Mozambik Teil 2:

Der wilde Nordwesten

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BILDERGALERIEN    

Moz. Teil I -  Der Nordosten und die Küste

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